Garten
Was wir pflanzen, wie wir pflegen, was wir schützen – all das wirkt weit über unseren Gartenzaun hinaus. Nachhaltiges Gärtnern hilft, Artenvielfalt zu bewahren und natürliche Kreisläufe zu stärken. Lassen Sie sich von unseren Ideen inspirieren!
Natürlich gärtnern – Chemie ade
Verzichte auf synthetische Dünger und Pestizide.
Natürliche Alternativen wie Kompost, Brennnesseljauche oder Nützlinge sorgen für ein gesundes Ökosystem im Garten. Nützlinge sind für den Garten heute keine Seltenheit mehr und lassen sich online ganz einfach bestellen!
Darunter beispielsweise Marienkäfer und Florfliegen gegen Blattläuse, Nematoden gegen Trauermücken, Apfelwickler und Ameisen oder Raubmilben gegen Spinnmilben! Und ein weiterer großer Vorteil: Diese Nützlinge kann man auch häufig im Haus einsetzen. Hier zum Beispiel Schlupfwesepen gegen Kleidermotten oder Lebensmittelmotten!
Kompostieren – Gold aus dem Garten
Laub, Küchenabfälle und Grünschnitt verwandeln sich auf dem Komposthaufen in wertvollen Humus.
Kompost verbessert den Boden, spart Müll und macht Pflanzen stark.
Kompostierung gibt es je nach Größe des Haushalts und der Wohnsituation verschiedenste Möglichkeiten. Ob Wurmkiste, Bokashi, klassischem Kompost – ungekochte Bioabfälle gehören nicht in den Restmüll oder gar in die Toilette! Diese sind wieder wertvoller Rohstoff für die Tierwelt und am Ende auch Dünger für die Pflanzen.
Wasser sparen leicht gemacht
Sammle Regenwasser in Tonnen oder Zisternen und gieße gezielt in den Morgen- oder Abendstunden. Mulchschichten halten die Feuchtigkeit länger im Boden.
Inzwischen gibt es nicht nur „die eine“ richtige oder empfohlene Möglichkeit, Wasser aufzufangen. Ob Regenfass, Zisterne oder einen sauberen IBC-Tank, viele Möglichkeiten stehen einem offen. Mit dem Sammeln von Regenwasser lässt sich gerade für Bewässerung oder beispielsweise auch Waschzwecken im Garten viel Trinkwasser sparen!
Torffrei gärtnern
Verzichte auf torfhaltige Erde.
Moore speichern riesige Mengen CO₂ und sind wichtige Lebensräume – torffreie Alternativen sind genauso effektiv. Hier hat sogar die Bundesregierung eine Torfminderungsstrategie ins Leben gerufen und erläutert im Folgenden PDF ausführlich die Probleme im Zusammenhang mit der Torf-Nutzung und gute Alternativen.
Upcycling im Garten
Alte Kisten, Paletten oder Töpfe müssen nicht auf dem Müll landen.
Mit ein wenig Kreativität werden sie zu Hochbeeten, Kräutergärten oder dekorativen Elementen. Alte Töpfe? Einfach bepflanzen! Alte Schuhe? Werden manchmal sogar von Vögeln als Nest angenommen! Alte Gartengeräte? Hieraus lassen sich super Schrottmännchen basteln, die dem Garten nochmal das Gewissen „extra“ verleihen!
